1925 - 1934

1925
Die Soloth. Leihkasse verlangt für ihre Arbeit ein grösseres Entgegenkommen von Seiten des Vorstandes. Das Konto-Korrent Rabattmarken zeigt einen Saldo von Fr. 12’484.–.
Das Vermögen total: Fr. 30’423.50. Die Eidg. Kriegssteuer macht sich bemerkbar; freiwillig und pauschal werden Fr. 50.– bezahlt. Es werden Vereinsschilder abgegeben – ein idealer Werbeträger.
1926
Pius Berger wieder als Präsident bestätigt. Die Anträge auf Zuweisung von Fr. 200.– an eine gemeinnützige Institution, sowie ein Anerkennungsobulus an den seit 20 Jahren amtierenden Präsidenten von Fr. 1’000.–, werden vertagt. Es ergeht der Aufruf an die Mitglieder, die Marken freudig, rückhaltlos und ohne langes Fragen an die Kundschaft abzugeben. Der neue Vicepräsident ist Herr Hattemer. Einführung des 10-Fr.-Büchleins.
1927
Nach der Demission als Präsident durch Pius Berger wird ihm die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt. Erhöhung des Jahresbeitrages auf Fr. 7.–. Die Eintrittsgebühr wird auf Fr. 10.– belassen. Der neue
Präsident heisst Herr Hattemer. Mitgliederbestand: 58. Aus Sicherheitsgründen wird zur Vernichtung von vollen Rabatt-Büchlein eine Entwertungsmaschine für Fr. 1’400.– angeschafft.
1928
Erhöhung der Eintrittsgebühr auf Fr. 20.–. Neue Statuten, neuer Name “Rabattverein Solothurn und Umgebung“. Neuer Name wird im Handelsregister eingetragen. Emailschilder gegen das Hausieren werden abgegeben. Die Jahresversammlungen sollen nur noch am Sonntag stattfinden.
1930
Gemeinsame Sitzung zwischen Rabattverein und Stadt-Soloth. Metzgermeisterverein:
Thema: Konsummarkenabgabe von 3 Metzgern in Langendorf.
1931
Die Genossenschaft „Rabatt-Spar-Verein“ wird im Handelsregister gelöscht. Die Rabattmarken werden attraktiver mit einer Prämie von Fr. 20.– für die ersten drei ausgelosten Büchlein gemacht. Jubelfeier 25- jähriger Bestand.
1932
Reduktion des Mitgliederbeitrages auf Fr. 4.–. Spende Fr. 300.– an die Discheranstalt, Fr. 200.– für das Alter.
Gegen die Migros-Inserate wird protestiert und in den Tagenszeitungen in Solothurn nicht mehr inseriert.
1933
Gemeinsame Sitzung mit den wasserämtischen Mitgliedern, bzw. mit dem Vorstand des dortigen Gewerbevereins zum Thema: grosser Weihnachtsverkauf.
1934
Der neue Präsident heisst Walter Flury. Der scheidende Präsident bleibt Mitglied des Vorstandes. Die Verkaufspraktiken des Warenhauses Nordmann werden kritisiert.
 
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